Erler Klinik versorgt 17-jähriges Mädchen aus Albanien kostenlos mit einem neuen Hüftgelenk

 

Dank guter Zusammenarbeit wieder auf den Beinen

In Deutschland ist die Implantation von Kunstgelenken Standard. In vielen anderen Ländern dieser Welt kommt es bei diesen Operationen aber mangels Hygiene oft zu Komplikationen. Kontrolluntersuchungen finden nicht statt, weil kein Geld da ist. Nach dem Motto „Gemeinsam für einen guten Zweck“ – hatten die Kliniken Dr. Erler dafür eine Lösung: Kostenlos wurde der  siebzehnjährigen Patientin Era L. aus Albanien ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt.

Als 10-jährige wurde bei Era Leukämie festgestellt, sie musste sich in Italien einer langjährigen Spezialbehandlung unterziehen. Obwohl die Chemotherapie bereits nach kurzer Zeit ihre Wirkung zeigte, blieb Era nicht von Nebenwirkungen verschont: Es kam bei ihr zu einem Absterben des Hüftkopfes. Als Folge trat eine Ausrenkung des Hüftgelenks und eine Beinverkürzung auf. Era war dadurch schwerst gehbehindert.  

Durch den Orthopäden Dr. Andreas Metzger, der als Ansprechpartner der Hilfsorganisation „Nehemiah Gateway“ die Patientin bereits 2010 in Albanien untersuchte, wurde der Kontakt mit den Kliniken Dr. Erler vermittelt.

Herr Dr. Ambrosius Müller, Leitender Arzt der Klinik für Orthopädie erklärte sich in Absprache mit Herrn Markus Stark, dem Geschäftsführer der Kliniken bereit, die Operation bei Era kostenfrei durchzuführen.

Nach sorgfältiger Vorbereitung konnte Era Ende Juni ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden.
 „Trotz der komplexen Ausgangssituation verlief die Operation bei unserer jungen Patientin nach Plan“, so Herr Dr. Müller. „Wir konnten die Beinverkürzung ausgleichen. Nach einer konsequenten an die Operation anknüpfende Physiotherapie, ist damit zu rechnen, dass Era wieder völlig normal gehen kann. Sie wird in der Lage sein, ein normales Leben zu führen, was in ihrem Kulturkreis von großer Bedeutung ist.

In der Abteilung für Physiotherapie wurde die Frührehabilitation vorgenommen. Era ist inzwischen in ihre Heimat nach Albanien zurückgekehrt und hat sich fest vorgenommen, fleißig weiter zu üben.

„Wir freuen uns, dass Era L. von der Operation profitieren konnte und ihr Leidensweg nun endlich ein Ende hat. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute, getreu unserem Leitgedanken: Das Wohl des Menschen steht bei uns an erster Stelle.“ so Markus Stark, Geschäftsführer der Kliniken Dr. Erler.
Weitere Informationen zu der Hilfsorganisation „Nehemiah Gateway“ erhalten Sie unter www.nehemiah-gateway.org

 

Zahlen, Daten, Fakten

In den Kliniken Dr. Erler werden jährlich ca. 9.500 Patienten stationär behandelt, davon ca. 2.500 in der Klinik für Orthopädie mit ihren endoprothetischen Schwerpunkten. In der Notfallambulanz werden
jährlich über 21.000 Patienten medizinisch erstversorgt.

Nach oben