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11.Oktober 2005
Pressemitteilung

Erler-Klinik feiert Richtfest für den Bauabschnitt 3A


Nürnberg. Am Mittwoch, den 12.10.2005 feiert die Erler-Klinik das Richtfest für den Bauabschnitt 3A. Die Kosten für dieses Bauvorhaben, das u.a. ein neues Bewegungsbad umfasst, sind mit insgesamt ca. 14,14 Mio. Euro Investitionskosten veranschlagt.

„Wer baut, glaubt an die Zukunft“, so Günther Schmidt, Geschäftsführer der Kliniken Dr. Erler gGmbH. Getreu diesem Motto fanden in der Erler-Klinik in den letzten Jahren zahlreiche Neu- und Umbaumaßnahmen statt.

Ein 1. Bauabschnitt in Form eines Neubaus und eines Umbaus von Teilflächen des vorhandenen Bettenhauses konnte 1998 an der Erler-Klinik in Betrieb genommen werden.

Der 2. Bauabschnitt, der am 29.07.2004 festlich eingeweiht wurde, beinhaltet die Sanierung und den Umbau des in den 60er Jahren errichteten 7-geschossigen Bettenhauses.

Am Mittwoch, den 12.10.2005 findet nach einjähriger Bauzeit das Richtfest für den Bauabschnitt 3A statt. Die Grußworte der Stadt Nürnberg anlässlich des Festakts überbringt der Bürgermeister Horst Förther.

In den neu geschaffenen Bereichen orientieren sich zwei neue Gebäudeteile fingerartig zur Grünanlage Kontumazgarten. Eine parallel zum Bettenhaus (im 2. Bauabschnitt errichtet) geführte Erschließungsspange verbindet diese zwei Baukörper miteinander. Sämtliche Flachdächer der Gebäude werden begrünt.
Durch die Anordnung der neu errichteten Gebäude um Innenhöfe herum, werden innenliegende, künstlich belichtete und belüftete Räume weitgehend vermieden, alle Arbeitsräume haben somit hohe Aufenthaltsqualität sowohl für Mitarbeiter als auch Patienten.

In den neuen Gebäuden ist unter anderem die Physikalische Therapie mit Bewegungsbad, das Labor, Teile der Verwaltung, die neue Kapelle und die Endoskopie sowie der Klinische Arztdienst untergebracht.

Durch eine offene Gestaltung und die Verwendung freundlicher Materialien in der Inneneinrichtung, hat man sich konsequent an Hotelstandards orientiert, um den Patienten ein möglichst angenehmes Ambiente, zu bieten. „Weg vom Krankenhaus-Image und hin zum „Wohlfühl-Ambiente“, das ist heutzutage notwendig“, so Markus Stark, Pressesprecher der Erler-Klinik. „Gerade im Bereich der Physikalischen Therapie wird der Wellness-Gedanke durch die Verwendung von hochwertigen Parkettböden und anderen freundlichen Materialien Umsetzung finden.“

An die bautechnische Ausführung des Rohbaus wurden hohe Anforderungen gestellt, da das Grundwasser im Baubereich sehr hoch steht. Teilweise ist die Bodenplatte hier bis zu 1,90 dick, da sie dauerhaft dem Grundwasser ausgesetzt ist. Aus diesem Grund wurden alleine für die Bodenplatte eines Gebäudeteils 1.000 Kubikmeter Beton verbaut. Insgesamt mussten 5.000 Kubikmeter Erde bewegt werden.

Die Baukosten werden mit 12,12 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert, der Kostenanteil, der von der Erler-Klinik selbst getragen werden muß beträgt ca. 2 Millionen Euro.

„Wir freuen uns über den Baufortschritt“, so Günther Schmidt, „und sind zuversichtlich hiermit einen weiteren, wichtigen Schritt hin zur modernen Fachklinik der kurzen Wege getan zu haben.“

Von: KLINIKEN DR. ERLER