Servicenavigation

Brotkrumen-Navigation

HOME > AKTUELLES 
28.Juli 2004
Pressemitteilung

Erler-Klinik weiht Neubau des Bettenhaupthauses ein – moderne Technik und Hotelkomfort für Nürnbergs Patienten


Nürnberg. Am Donnerstag, den 29.07.2004 findet die Einweihung des 2. Bauabschnitts und die Grundsteinlegung für den 3. Bauabschnitt in der Kliniken Dr. Erler gGmbH statt. Die Baukosten betrugen für den 2. Bauabschnitt rund 23,5 Mio. Euro. Für den darauffolgenden 3. Bauabschnitt sind ca. zusätzliche 25 Mio. Euro Investitionskosten veranschlagt.

Ein 1. Bauabschnitt in Form eines Neubaus und eines Umbaus von Teilflächen des vorhandenen Bettenhauses konnte 1998 an der Erler-Klinik in Betrieb genommen werden.

Der 2. Bauabschnitt, der am 29.07.2004 festlich eingeweiht wird, beinhaltet die Sanierung und den Umbau des in den 60er Jahren errichteten 7-geschossigen Bettenhauses. An diesem Festakt werden die Bayerische Sozialministerin Frau Christa Stewens sowie Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly teilnehmen und das Gebäude seiner Bestimmung übergeben.

An die haustechnische Planung und Ausführung wurden hohe Anforderungen gestellt, da neben dem noch in Betrieb befindlichen Ver- und Entsorgungssystem der Neu – und Umbau im Laufenden Krankenhausbetrieb erfolgen musste. Dies hat allen Beteiligten viel Verständnis und Geduld für die damit verbundenen Beeinträchtigungen und Belästigungen durch das Baugeschehen abverlangt.
Diese Mühen und Umstände haben sich aber gelohnt. Nach der Generalsanierung des Bettenhaupthauses steht den Patienten aus Nürnberg und Umgebung ein hochmodernes Krankenhaus mit 244 Betten (davon zehn Intensivbetten) in den Fachbereichen Unfallchirurgie, Orthopädie, Hand – und Plastische Chirurgie und Allgemein-, Gefäß- und Viszeralchirurgie zur Verfügung.

Bei dem Umbau des Bettenhaupthauses hat die Erler-Klinik in Nürnberg das Konzept eines modernen, nach den Patienten ausgerichteten Gesundheitszentrums mit Hotelstandard verwirklicht.

Sämtliche Patientenzimmer sind neu gestaltet. Die Zimmer sind auf das Kundenwohl ausgerichtet und mit Bad und WC ausgestattet, warme Farbtöne und hochwertige Materialien bieten einen angenehmen Aufenthalt in schöner Atmosphäre. Der Neu- und Umbau umfasst folgende Bereiche: Zentraler Aufnahme- und Behandlungsbereich, Intensivpflegestation, alle Normalpflegestationen, sowie die haustechnischen Räume, Zentralumkleiden und das Lager.

Der neue zentrale Aufnahme- und Behandlungsbereich verfügt über einen offenen Schwesternstützpunkt im Stil einer Hotelrezeption, der einladend gestaltet ist. Für die Patienten und Besucher stehen auf den Stationen zudem Aufenthaltsräume mit Balkonen zur Verfügung.

Die Verteilung der medizinischen Abteilungen im Haus wurde baulich so gelöst, dass sich die Wege innerhalb der Klinik für Patienten und Mitarbeiter deutlich verkürzen. Das spart Zeit und erhöht zugleich die Versorgungsqualität für die Patienten.

Durch eine offene Gestaltung und die Verwendung freundlicher Materialien in der Inneneinrichtung, hat man sich konsequent an Hotelstandards orientiert, um den Patienten ein möglichst angenehmes Ambiente, zu bieten.

Insgesamt wurden so bei dem 2. Bauabschnitt 23,5 Mio. Euro verbaut. Die davon geförderten Investitionen betragen 21,2 Mio. Euro, die restlichen 2,3 Mio. Euro wurden von der Erler-Klinik selbst finanziert.

Gleichzeitig erfolgt am 29.07.2004 auch die Grundsteinlegung für den 3. und letzten Bauabschnitt. In diesem Bauabschnitt werden drei neue Gebäude fingerartig in Richtung der Grünanlage Kontumazgarten errichtet.

Im 3. Bauabschnitt sind folgende Bauabschnitte vorgesehen:
Physikalische Therapie mit Bewegungsbad, Räume für den Ärztlichen Dienst und die Endoskopie, zwei zusätzliche OPs für ambulante und septische Eingriffe, Labor, Zentrallagerbereich, Wirtschaftshof, Cafeteria mit Blick über den Kontumazgarten und auf die Nürnberger Burg, sowie Büros für Verwaltung und Organisation.

In Anbetracht des bisherigen Fördervolumens von ca. 61 Mio. Euro ist nachvollziehbar, in welcher Größenordnung der Freistaat Bayern in Zeiten knapper Finanzmittel dieses Bauprojekt vorangebracht hat. Dadurch wird deutlich, dass die optimale medizinische Versorgung für die Patienten, vor allem in der Region Nürnberg, ein besonderes Anliegen ist. Bei den Bauarbeiten kamen überwiegend mittelständische Handwerksfirmen aus der Region zum Zuge. „Mit der Generalsanierung und der Fertigstellung des 2. Bauabschnitts, sowie der Grundsteinlegung für den 3. Bauabschnitt sind die baulichen Voraussetzungen für einen effizienten Krankenhausstandort in Nürnberg geschaffen worden“, lobt Günther Schmidt Geschäftsführer der Kliniken Dr. Erler, das Projekt.

Von: KLINIKEN DR. ERLER