Nürnberg. Das Ziel der im Frühjahr 2002 durchgeführten Patientenbefragung war, aktuelles Verbesserungspotential in der Patientenorientierung und Patientenversorgung festzustellen und aufzugreifen, sowie für die einzelnen Teilbereiche Hinweise auf Stärken und Schwächen zu geben.
Hierzu entwickelte eine hausinterne interdisziplinäre Projektgruppe einen eigenen Fragebogen, der alle wichtigen Bereiche von der Aufnahme bis zur Entlassung des Patienten abdeckte. Die gesamt-hausbezogene und stationsbezogene Grundauszählung erfolgte durch das Statistische Amt der Stadt Nürnberg. Die fachdisziplinbezogene Auswertung, die Ergebnisinterpretation und die graphischen Darstellungen führte das hausinterne Medizin-Controlling durch.
Die für die Klinik wichtigen Kernfragen zur Weiterempfehlung und zum Gesamteindruck zeigten ein höchstes Maß an Patientenzufriedenheit: über 95,2 % der Patienten würden die Erler Klinik ihren Bekannten und Verwandten weiterempfehlen. Mit dem erreichten Gesundheitszustand waren mehr als zwei Drittel der Patienten zufrieden.
Der ärztliche Bereich erzielte bei den Zufriedenheitsfragen durchwegs ausgezeichnete Ergebnisse. In allen Fachdisziplinen waren die Patienten von der Kompetenz und dem Fachwissen der behandelnden Ärzte überzeugt. Für das „fachliche Können“ gaben die Patienten den Ärzten Bestnoten: 91,4% der Befragten antworteten mit „ausgezeichnet/ sehr gut“.
Auch die übrigen Dienste schnitten in der Befragung positiv ab: Über 90% der Patienten, die mit Funktionsdiensten in Kontakt kamen (Röntgen, EKG, Endoskopie, Labor, OP, Aufwachraum, Intensiv, Ergotherapie, Badeabteilung, Krankengymnastik, Hol- und Bringedienst), beurteilten deren Betreuung mit sehr gut und gut.
Die sogenannten Hotelleistungen stellten die Mehrheit der befragten Patienten zufrieden: Alle Mahlzeiten wurden von 90% der Patienten mit gut bis ausgezeichnet beurteilt. Vor allem die Bemühungen der Hostessen bei der Auswahl und Erfüllung individueller Essenswünsche wurde von allen Patienten gewürdigt.
Dabei ergaben sich aus der Umfrage auch Verbesserungspotentiale, denen entsprechende Maßnahmen folgten. Solche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es beispielsweise bei der Entlassungsvorbereitung. Ein Drittel der Patienten gab an, über ihre Entlassung erst einen Tag vorher informiert zu werden. Um hier für Abhilfe zu sorgen, richtete das Qualitätsmanagement eine Arbeitsgruppe ein, die eine effiziente Entlassplanung ermöglichen soll.
„Die Ergebnisse dieser sehr gezielten Befragung zeigen, dass die Erler Klinik auf dem richtigen Weg ist“, fasst Herr Geschäftsführer Günther Schmidt das Ergebnis der Patientenbefragung zusammen. „Die sehr gute Resonanz der Patienten und Patientinnen auf die individuelle Betreuung sind für alle Mitarbeiter der Erler Klinik ein Ansporn auch in Zukunft das Wohl der Patienten in den Mittelpunkt zu stellen.“