Rückenschmerzen sind ein verbreitetes Leiden, das ca. 70 bis 80 Prozent der Menschen im Laufe ihres Lebens betrifft. Sowohl die weiter alternde Bevölkerung mit mehr degenerativen Wirbelsäulenveränderungen als auch Sport- und Arbeitsunfälle erfordern spezielle Therapiemöglichkeiten. Daneben sind eine große Anzahl von Verkrümmungen der Wirbelsäule (Skoliosen, Kyphosen) behandlungspflichtig.
Mit der Gründung einer eigenen Abteilung für konservative und operative Wirbelsäulentherapie wird die Erler-Klinik dieser gesellschaftlichen und medizinischen Entwicklung gerecht: Seit dem 01. Oktober 2007 steht an den KLINIKEN DR. ERLER ein neuer Bereich zur Verfügung, die Abteilung für konservative und operative Wirbelsäulentherapie.
Damit baut die Klinik ihre Kompetenz bei Unfallchirurgie und Orthopädie weiter aus.
Nach umfangreichen Investitionen wie Mikroskop, minimalinvasiven Wirbelsäulensystemen für die Bandscheibenchirurgie, Computernavigation, intraoperative CT mit 3D-Bildwandler oder spinales Neuromonitoring sind nun alle großen Eingriffe an der Lenden- bis hin zur Halswirbelsäule durchführbar.
Für die neue Fachabteilung konnte mit Herrn Dr. med. habil. Bertram Böhm ein Leitender Arzt gewonnen werden, der als Kapazität auf dem Gebiet der Wirbelsäulentherapie einen guten nationalen und internationa-len Ruf genießt.
„Herr Dr. Böhm ist unser absoluter Wunschkandidat. Mit der Subspeziali-sierung Wirbelsäulentherapie weiten wir das Leistungsangebot in der Erler-Klinik auf höchstem medizinischem Qualitätsniveau aus.“ kommentiert Günther Schmidt, Geschäftsführer der KLINIKEN DR. ERLER gGmbH.
Der Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie wirkte an der Universitätsklinik Jena und zuletzt fünf Jahre als Oberarzt der Orthopä-dischen Universitätsklinik in Mainz, wo er die Wirbelsäulenchirurgie organisatorisch und fachlich leitete. Dank seiner Erfahrung können nun alle operativen Verfahren an der Wirbelsäule durchgeführt werden. Einen Schwerpunkt wird auch die konservative Behandlung (d.h. ohne Operation) von Wirbelsäulenleiden bilden. Mit dem Ausbau der Physio-therapie, einschließlich eines neuen Bewegungsbades stehen nun hierfür optimale Bedingungen an der Erler-Klinik zur Verfügung.
„Meine Pläne für meine Arbeit als Leiter der Abteilung für Wirbelsäulentherapie sind zunächst ganz einfach: Ich möchte die Abteilung für konservative und operative Wirbelsäulentherapie an der Erler-Klinik zu einem leistungsfähigen Wirbelsäulentherapiezentrum ausbauen. Die Grundlage hierfür hat die Klinik durch notwendige Investitionen gelegt. Die gute Verzahnung und direkte Kommunikation zwischen ambulant und stationär tätigen Kollegen ist dabei eine zentrale Aufgabe. Ich wünsche mir, dass die Mitarbeiter mit Freude und persönlichem Engagement ihre Ar-beit machen und wir so gemeinsam unsere Patienten optimal und umfassend versorgen." fasst Dr. Böhm seine Ziele zusammen.
Dr. med. habil B. Böhm ist