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WIRBELSÄULENTHERAPIE

Klinik für Konservative und Operative Wirbelsäulentherapie
Chefarzt: Herr Priv.-Doz. Dr. med. B. Böhm

Seit dem 01. Oktober 2007 steht ein neuer Bereich zur Verfügung: die Abteilung für Konservative und Operative Wirbelsäulentherapie. Mit diesem spezialisierten Zentrum für alle Wirbelsäulenerkrankungen bauen die KLINIKEN DR. ERLER ihre Kompetenz bei Unfallchirurgie und Orthopädie weiter aus. Die Abteilung hat sich in der Region innerhalb von nur 3 Jahren zu einem spezialisierten Wirbelsäulenzentrum mit >1200 Eingriffen pro Jahr an der Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule entwickelt. Die umfassende Ausstattung der Abteilung ermöglicht die Behandlung verschiedener, insbesondere verschleißbedingter Erkrankungen, mit minimal-invasiven Techniken (IDET-Katheter, Endoskop, Operationsmikroskop, Thermoablation, Bandscheibenprothese etc.). Große wirbelsäulenchirurgische Eingriffe bei unterschiedlichen Wirbelsäulen-pathologien können dank dem hohen technischen Standard (intraoperatives Neuromonitoring, intraoperative Navigation mit Computertomographie, Carbon-Operationstisch, perkutane Fusionstechniken) in vielen Fällen minimal-invasiv durchgeführt werden.

Bei den degenerativen Pathologien kommen primär (befundabhängig) gezielte und wirbelsäulennahe Infiltrationstechniken zum Einsatz, um eine Operation zu vermeiden. Sollte eine Operation notwendig sein, wird diese je nach Befund ausschließlich minimal-invasiv (endoskopisch, mikroskopisch) ausgeführt. Einen Schwerpunkt bildet die Operation der Spinalkanalstenose und des Wirbelgleitens.

Die Behandlung der kindlichen Skoliosen und Kyphosen wird in einer eigenen Sprechstunde unter Mitwirkung eines Orthopädietechnikers durchgeführt. Für die Verlaufsbeurteilung der Verkrümmung steht in der Klinik ein röntgenstrahlenfreies, lichtoptisches Messsystem zur Verfügung.

In der Klinik werden alle großen Eingriffe bei Tumoren und Entzündungen der Wirbelsäule durchgeführt.

Die Kliniken Dr. Erler haben den Status einer Sonderstation der Berufsgenossenschaften, so dass schwerpunktmäßig viele Verletzungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule behandelt werden. Die meisten Verletzungen können minimal-invasiv (z. B. Kyphoplastie) oder perkutan-dorsal (perkutane Osteosynthese) ggf. ergänzt durch minimal-invasive "vordere" Operationen (z. B. Entfernung der Wirbelkörper mit Wirbelkörperersatz) operiert werden. Auch hier findet die Technik der computernavigierten Pedikelschraubenimplantation routinemäßigen Einsatz.

Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule werden primär konservativ mit gezielten Infiltrationen an die betroffene Nervenwurzel behandelt. Bei Notwendigkeit einer Operation kommen die cervikalen Bandscheibenprothesen ebenso zur Anwendung, wie die mikroskopische dorsale Nukleotomie mit Dekompression nach Frykholm.

Auf unseren Internetseiten laden wir Sie ein, sich vom Spektrum der Abteilung zu überzeugen und sich ausreichend zu informieren.

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