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Bandscheibenprothese (zervikal, lumbal)

Den fortgeschrittenen Bandscheibenschaden mit persistierenden diskogenen Rückenschmerzen können wir in den KLINIKEN DR. ERLER mittels Bandscheibenersatz operativ behandeln. Dabei wird die krankhafte Bandscheibe der Lenden- oder Halswirbelsäule komplett entfernt und durch eine Prothese ersetzt. Möglich ist dies ausschließlich über einen vorderen Zugang, der sich jedoch über Retraktorsysteme minimieren lässt.

Nachteilig sind sicher die noch nicht vollständig bekannten Langzeitergebnisse. Insbesondere bei der lumbalen Bandscheibenprothese ist eine eventuelle Revisionsoperation zu bedenken und gegen den Vorteil des segmentalen Bewegungserhaltes abzuwägen.

Indikation:

  • Fortgeschrittene Bandscheibendegeneration (Osteochondrose)
  • Chronische Schmerzsyndrome nach vorangegangener Bandscheibenoperation (ggf. ist vorher eine ambulante Diskographie notwendig)

Bandscheibenprothese (lumbal): Abbildung

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41-jähriger Patient mit zunehmenden Rückenschmerzen, arbeitsunfähig seit 9 Monaten

Diagnose: Postnukleotomiesyndrom L5 / S1 mit segmentaler Subluxation

Prä- und postoperatives Röntgen der LWS: gute Wiederherstellung des physiologischen Wirbelsäulenprofils mit regelgerecht platzierter Bandscheibenprothese (Typ ChariteTM)

 

Bandscheibenprothese (zervikal): Abbildung

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45-jährige Patientin mit radikulärem Schmerzsyndrom (C6) mit sensomotorischem Defizit

Diagnose: zervikaler Bandscheibenvorfall C6 / C7 links

Prä- und postoperatives Röntgen der HWS: regelgerecht platzierte Bandscheibenprothese (Typ DiscoverTM) → ausgeprägte Störung des zervikalen sagittalen Profils der mittleren Halswirbelsäule