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Lumbale Spondylodese

Lumbale Wirbelsäulenstabilisierung (XLIF-Technik) mit Ausnahme des untersten Lendenwirbelsäulensegmentes können hier üblicherweise alle Lendenwirbelsäulensegmente von einem Flankenschnitt aus operativ versorgt werden. Durch diese Zugangsmöglichkeit muss häufig nicht mehr der Nervenkanal der LWS in das Operationsgebiet einbezogen werden und daher ist dieses Verfahren als sehr schonend anzusehen. Auch kann durch diese Operationsmethode der Bandscheibenraum erweitert ausgeräumt werden, sodass für das langfristige Ergebnis, d.h. das knöcherne Einheilen des Bandscheibenersatzes, eine dauerhaft solide Stabilisierung der Wirbelsäule erfolgen kann.

 

Lumbale Stabilisierung (ALIF-Technik) hier erfolgt der Hautschnitt zwar im Bereich der vorderen Bauchseite ist jedoch eine äußerst schonende Variante der Lendenwirbelsäulenoperation. Hierbei wird üblicherweise die Muskulatur der Wirbelsäule und auch der Bauchdecke komplett geschont, sodass hier die wichtigen Muskelfunktionen postoperativ nicht eingeschränkt sind. Ein weiterer Vorteil durch Spezialimplantate ist, dass auf eine vom Patienten manchmal als unangenehm empfundene „Verschraubung“ an der Rückseite der Lendenwirbelsäule verzichtet werden kann.


Der Patient hat nach der Einheilungsphase des Implantates üblicherweise nicht das Gefühl ein Implantat im Körper zu spüren. Ein weiterer Vorteil der Operationsmethode ist, dass die Blutverluste dieser Operationswege im Vergleich zu den rückwärtigen Operationsverfahren deutlich geringer ausfallen.

 

Lumbale Spondylodese (TLIF-Technik): Abbildung

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65-jähriger Patient mit Lumboischialgie und radikulärer Schmerzausstrahlung L5 links

Diagnose: segmentale Instabilität L4 / L5

 

Prä- und postoperatives Röntgen der LWS: dorsale Spondylodese in TLIF-Technik mit regelgerechter Implantatlage und guter knöcherner Fusion, 10 Wochen nach der Operation (System ExpediumTM dual innie, DePuy SpineTM, Devex-CageTM)
→ präoperativ deutliche ap-Instabilität im Segment L4 / L5