Beide Verfahren dienen zur Stabilisierung von gebrochenen, schmerzenden Wirbelkörpern durch Zement und haben sich für die Therapie der osteoporotischen Wirbelkörperfraktur fest etabliert.
Bei der Kyphoplastie wird der Wirbelkörper mit einem Ballon teilweise aufgerichtet und in den so geschaffenen Hohlraum Knochenzement appliziert. Diese sehr sichere Operation erfolgt routinemäßig über zwei kleine Stichinzisionen.
69-jährige Patientin, belastungsabhängiger Rückenschmerz, seit 3 Tagen immobilisiert
Diagnose:
osteoporotische LWK 1 Fraktur (Typ A1.2)
Präoperatives Röntgen:
LWK 1 Fraktur mit 14° Kyphosewinkel
Postoperatives Röntgen: Kyphoplastie LWK 1, gute Aufrichtung des Wirbelkörpers, 4° Kyphosewinkel
