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Vertebroplastie und Kyphoplastie

Beide Verfahren dienen zur Stabilisierung von gebrochenen, schmerzenden Wirbelkörpern durch Zement und haben sich für die Therapie der osteoporotischen Wirbelkörperfraktur fest etabliert.

Bei der Kyphoplastie wird der Wirbelkörper mit einem Ballon teilweise aufgerichtet und in den so geschaffenen Hohlraum Knochenzement appliziert. Diese sehr sichere Operation erfolgt routinemäßig über zwei kleine Stichinzisionen.

Kyphoplastie: Abbildung

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69-jährige Patientin, belastungsabhängiger Rückenschmerz, seit 3 Tagen immobilisiert

Diagnose:
osteoporotische LWK 1 Fraktur (Typ A1.2)

 

Präoperatives Röntgen:
LWK 1 Fraktur mit 14° Kyphosewinkel

Postoperatives Röntgen: Kyphoplastie LWK 1, gute Aufrichtung des Wirbelkörpers, 4° Kyphosewinkel

 

Schematische Darstellung der Kyphoplastie

  1. Der Arbeitstrokar wird über eine kleine Stichinzision am Rücken in den gebrochenen Wirbelkörper eingeführt
  2. Über den Trokar wird der Ballon eingesetzt, welcher mit Kontrastmittel befüllt wird und den gebrochenen Wirbelkörper wieder aufrichtet
  3. Der Ballon wird entfernt
  4. In den geschaffenen Hohlraum wird Zement eingefüllt und somit der Wirbelkörper stabilisiert