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Zervikale Spondylodese

Die zervikale Spondylodese mit Mikroskopunterstützung wird standardmäßig beim zervikalen Bandscheibenvorfall durchgeführt. Über einen wenige Zentimeter großen Zugang an der Halsvorderseite legen wir die Bandscheibe frei, entfernen sie und ersetzen sie gegebenenfalls durch einen Knochenspan oder Cage.

Aufgrund neuer Entwicklungen in der Bandscheibenendoprothetik kommen zervikale Bandscheibenprothesen immer häufiger zum Einsatz.

Zervikale Spondylodese: Abbildung

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49-jähriger Patient mit Gangunsicherheit, Taubheit in beiden Füßen

Diagnose: Bandscheibenprolaps C4 / C5 mit Myelopathie

Präoperatives MRT: deutliches Myelopathie-Signal C4 / C5 bei Stenosierung durch den Bandscheibenvorfall C4 / C5

Postoperatives Röntgen der HWS: regelgerechte Implantatlage nach Nukleotomie und Cage-Implantation (wing cage)

 

Neben den zervikalen Spondylodesen bei degenerativen Erkrankungen hat die Stabilisierungsoperation an der Halswirbelsäule einen besonderen Stellenwert bei Verletzungen oder Entzündungen und Tumoren. Je nach Pathologie kommen dorsale (hintere) und/ oder ventrale (vordere) Eingriffe zur Anwendung.

Für die Stabilisierung von ventral werden meist winkelstabile Osteosyntheseplatten verwendet, bei dorsalen Instrumentierungen so genannte Pedikel- oder Facettschrauben.

 

Stabilisierungsoperation an der Halswirbelsäule: Abbildung

42-jähriger Patient nach Verkehrsunfall (mit PKW überschlagen), Einweisung in die Erler-Klinik mit dem Notarzt

Patient war stabil, bei Bewusstsein, ausgeprägter Nackenschmerz

Seitliches Röntgenbild der HWS am Unfalltag: traumatische Isthmusfraktur HWK 2 mit Subluxation gegen HWK 3 (Effendi Typ 2)
Sagittale und transversale Computertomographie:
traumatische Isthmusfraktur HWK 2 mit Berstungsbruch Wirbelkörper HWK 2 (Frakturtyp B3.1)
Postoperatives Röntgenbild HWS seitlich: Reposition und Stabilisierung von ventral mit Beckenspan und winkelstabiler Osteosyntheseplatte HWK 2 / 3