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Glossar

Anästhesie

Die Anästhesie (griechisch: die Nicht-Empfindung) als Fachdisziplin beschäftigt sich mit der Ausschaltung der Empfindungen, u. a. des Schmerzes, meist um unangenehme Prozeduren (z. B. schmerzhafte Operationen) zu ermöglichen, oft in Form der Analgesie.

Aortenaneurysa

Erweiterung der Bauchschlagader

Arthroskopie

Gelenkspiegelung

arthroskopisch

per Gelenkspiegelung

Autotransfusion

Übertragung körpereigenen Blutes

Ballonkatheterdilatation

Aufdehnung von Schlagadern mit einem Ballonkatheter

Bildwandler

Röntgendurchleuchtungsgerät

Bronchoskopie

Betrachtung der Atemwege durch ein flexibles optisches Instrument

Colitis ulcerosa

chronische Entzündung des Dickdarms

Computertomograph

Röntgengerät, bei dem Röntgen- und Computertechnik kombiniert werden

Dupuytren´sche Kontraktur

„der krumme Finger": Verkümmerung der Finger (insbesondere 4. und 5. Finger) durch narbige Schrumpfung der Hohlhandfaszie mit Ausbildung derber Stränge und Knoten in der Hohlhand

Eigenblutentnahme

Abnahme von 500 ml Blut, 4 bis 6 Wochen vor einer Operation. Rückgabe dieses Blutes als Ersatz bei Blutverlusten während der Operation

Endoprothetik

Ersatzstück aus Fremdmaterial eines Gewebe- bzw. Organteils

endorektaler Ultraschall

Durch eine Ultraschallsonde im Enddarm können Enddarm und Schließmuskelerkrankungen besonders gut beurteilt werden, ebenso Abszesse und Eiterungen, deren Ausdehnung und die Ausdehnung von Geschwülsten

externer Schrittmacher

elektrische Stimulation des Herzmuskels bei bestimmten Herzrhythmusstörungen

FBL

funktionelle Bewegungslehre

Fundoplicatio

operatives Verfahren, um den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre zu verhindern

Gelenkersatz

Ersatz von zerstörten Gelenken durch künstliche Gelenke

Gynäkomastie

Brustvergrößerung beim Mann

habituelle Luxationen

immer wieder auftretende Ausrenkung

Hämatologie

Untersuchung der Blutzellen und Blutflüssigkeit sowie der übrigen Körperflüssigkeiten

Hüftdysplasien

Hüftfehlform

Hüftendoprothetik

künstliches Hüftgelenk

interventionell

Verfahren in der Endoskopie: Möglichkeit, neben der Diagnostik auch eine Behandlung durchzuführen, z.B. Polypenabtragung, Blutstillung oder das Entfernen von Steinen, etwa aus den Gallenwegen

intraoperativer Ultraschall

Kontrolle der inneren Organe, z.B. der Leber, während der Operation. Dadurch können auch sehr kleine Krankheitsherde entdeckt werden.

Kernspintomograph

Großgerät zur Darstellung innerer Organe und des Skelettsystems durch Magnetfelder

Klumphand

Handfehlbildung mit Fehlstellung der Hand und der Finger

Kniegelenksendoprothetik

künstliches Kniegelenk

Laparoskopie

Beurteilung des Bauchinnenraums durch eine in den Bauchraum eingebrachte Optik (Bauchspiegelung). So sind auch äußerst schonende, minimal-invasive Operationen möglich.

Lichtenstein-Operation

Operationsverfahren bei Leistenbrüchen über einen Leistenschnitt, mit Verstärkung der Bauchwand durch ein eingebrachtes, nicht auflösbares Netz (spannungsfreies Verfahren)

Lymphdrainagen

entstauende Massagen

Mamma

weibliche Brust

mikrochirurgische Lappenplastik

Eigengewebeverpflanzung unter Verwendung eines Mikroskops, um kleine Blutgefäße und Nerven zu nähen

Mini-Phlebektomie

Entfernen von Krampfadern durch winzige Stichinzisionen in der Haut

minimal-invasiv

Es wird durch kleine Schnitte hindurch operiert, meist unter Zuhilfenahme von Endoskopen („möglichst wenig eingreifend"). So lassen sich größere Schnitte vermeiden. Aufgrund des sanften Verfahrens hat der Patient weniger Schmerzen nach der Operation und erholt sich schneller.

Morbus Crohn

chronische Entzündung des Darmes, die Dünn- und Dickdarm betreffen kann

Narbenkorrekturen

operative Beseitigung von funktionsbehindernden Narben

Nervenersatzoperationen

Verpflanzung von Sehnen, um Bewegungsmöglichkeiten von Gelenken wiederherzustellen

Nervenkompressionssyndrome

Schmerzen und Gefühlsstörungen durch druckgeschädigte Arm- und Beinnerven

Nervenleitungsblockaden

Hemmung der Schmerzweiterleitung in einem Nerven durch Anwendung örtlicher Betäubungsmittel direkt am Nerven

Operationsmikroskop

Mikroskop zur operativen Wiederherstellung kleinster Blutgefäße und Nerven

Osteoporose

quantitative Verminderung des Knochengewebes

Osteosyntheseverfahren

operative Behandlung von Knochenbrüchen, d.h. operative Vereinigung eingerichteter Knochenfragmente

Papillenspaltung

Erweiterung der Papille (Einmündung des Gallengangs in den Zwölffingerdarm), etwa um Steine zu entfernen, die den Abfluss der Galle in den Zwölffingerdarm behindern

Perforansvenendissektion

Venen, die an bestimmten Stellen des Unter- und Oberschenkels von der Oberfläche in das tiefe Beinvenensystem münden

Pneumothorax

Wenn Luft aus der Lunge austritt, kann ein Lungenflügel zusammenfallen und steht der Atmung nicht mehr zur Verfügung. Dies kann durch eine Verletzung der Lunge, aber auch ohne äußere Ursache (spontan) geschehen. In letzterem Fall platzen meist größere angeborene Lungenblasen, die zur Verhinderung eines Rückfalls operativ über eine Brustraumspiegelung entfernt werden können.

Polydaktylie

überzählige Finger

Pouchchirurgie

Wiederherstellung des Enddarms zur Vermeidung eines künstlichen Darmausgangs oder zur Verbesserung der Stuhlentleerungsfunktion

Profiloplastiken

Verbesserung der äußeren Körperform

Pseudarthrosen

falsche Gelenkbildung, Ausbleiben der knöchernen Überbrückung im Anschluss an einen Bruch

Radiologie

Lehre von den Strahlen, in der Medizin Nutzbarmachung bestimmter Strahlungsarten in Diagnostik und Therapie

Refluxoesophagitis

Speiseröhrenentzündung aufgrund des Rückflusses von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre, was zu Sodbrennen und oft zu wunden Stellen in der Speiseröhre führt. Mitursache ist oft ein so genannter Zwerchfellbruch.

Rektozele

Vorwölbung des Enddarms durch die Scheide im Rahmen von Beckenbodensenkungen. Dies kann zu Störungen der Stuhlentleerung führen.

Rektumprolaps

Enddarmvorfall

Retransfusion

Rückgabe von Eigenblut bzw. Rückgabe des während des Eingriffes verlorenen Blutes

Rheumachirurgie

operative Behandlung von Veränderungen, die durch Rheuma hervorgerufen werden

Rheumaserologie

Untersuchung des Blutes um festzustellen, ob eine Rheumaerkrankung vorliegt

Rolatorsystem

rotierendes Röntgenbetrachtungssystem

Schmerztherapie

intravenöse Schmerztherapie: Gabe von Schmerzmitteln in eine Vene

Shouldice-Operation

Operationsverfahren bei Leistenbrüchen über einen Leistenschnitt, mit einem speziellen Nahtverschluss des Bruches

Speiseröhrendivertikel

sackförmige Erweiterungen der Speiseröhre, die Schluckstörungen verursachen können. Sie kommen im Hals, in der Speiseröhrenmitte und oberhalb des Zwerchfells vor.

Syndaktylie

miteinander verwachsene Finger

TEM

Operationsverfahren, bei dem Geschwülste im Enddarm bis zu einer Entfernung von etwa 20 cm vom After durch den After selbst, also ohne Bauch- oder Schließmuskelschnitt, entfernt werden können.

Tomographien

Schichtaufnahmen

Traumatologie

Lehre von der Unfallmedizin und ihren Methoden

UWM

Unterwasserdruckstrahlmassagen