Abschluss Gesamtsanierung und Erweiterung der Kliniken Dr. Erler

„Was lange währt, wird endlich gut“


Nürnberg. Am Freitag, den 18.09.2009 wird in einem Festakt die Gesamtsanierung und Erweiterung der Kliniken Dr. Erler nach 14 Jahren ununterbrochener Bauzeit offiziell gefeiert. Als Gäste werden neben
dem bayerischen Gesundheitsminister Dr. Markus Söder weitere Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen und niedergelassene Ärzte, sowie die am Bau beteiligten Unternehmen begrüßt.

Was lange währt, wird endlich gut, heißt es. Immer trifft das nicht zu, bisweilen schon und so auch in diesem Fall. Die Gesamtsanierung und Erweiterung der Erler-Klinik wird nunmehr nach 14-jähriger Bauzeit mit Fertigstellung des letzten Bauabschnitts abgeschlossen sein und mit einem Festakt am 18.09.2009 offiziell
gefeiert. 

Über die Jahre hinweg haben sich die Kliniken Dr. Erler zu einer leistungsfähigen Fachklinik für Chirurgie und Orthopädie entwickelt und nehmen heute einen unverzichtbaren Platz in der Krankenversorgung der Bürger Nürnbergs und Umgebung ein.

Die rasche Entwicklung und konzeptionelle Erweiterung des Aufgabenspektrums der Klinik machte es bereits im
Jahr 1989 notwendig, den Bedarf für eine Gesamtsanierung festzustellen.

In einer einvernehmlichen Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (vormals Arbeits- und Sozialordnung Familie, Frauen und Gesundheit) ist im Jahr 1994 die Bedarfsnotwendigkeit der Generalsanierung des Krankenhauses in verschiedenen Abschnitten bestätigt worden.

Der eigentliche Baubeginn war dann im Oktober 1995 und findet jetzt mit der Fertigstellung des dritten und letzten Bauabschnitts im September 2009 ein gutes Ende.

„Eine optimale medizinische und pflegerische Versorgung ist uns wichtig. Gleichermaßen liegen uns die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Patienten am Herzen. Diesen Ansatz spiegelt die lichtdurchflutete, von Glas und Klinker geprägte Architektur des Hauses nach der Sanierung wider.", freut sich Geschäftsführer Günther Schmidt. „Das bis jetzt Erreichte begründet die Zuversicht auch in Zukunft stets unserem Leitgedanken treu bleiben zu können: das Wohl des Menschen steht bei uns an erster Stelle.“

Mehr Komfort für die Patienten, kurze Wege und optimierte Abläufe in der Patientenversorgung standen bei der Planung der architektonisch attraktiven Neubauten im Mittelpunkt.

Dieses Prinzip wurde bereits in den vorangegangenen Bauphasen umgesetzt:

Ein 1. Bauabschnitt in Form eines Neubaus und eines Umbaus von Teilflächen des vorhandenen Bettenhauses konnte
1998 an der Erler-Klinik in Betrieb genommen werden.

Der 2. Bauabschnitt, der im Juli 2004 festlich eingeweiht wurde, beinhaltet die Sanierung und den Umbau des in
den 60er Jahren errichteten 7-geschossigen Bettenhauses.

Der 3. Bauabschnitt, der insgesamt die Errichtung von drei neuen Seitenflügel umfasst, die zur Grünanlage am
Kontumazgarten ausgerichtet sind, wurde in zwei Bauphasen unterteilt.

In diesen zwei neuen Gebäudeteilen ist unter anderem die Physiotherapie mit Bewegungsbad, das Labor, Teile der Verwaltung, die neue Klinik-Kapelle und die Endoskopie sowie der Klinische Arztdienst untergebracht.

In der zweiten Bauphase des 3. Bauabschnitts wurde der letzte der drei neuen Gebäudeteile errichtet. Hier sind jetzt ein zusätzlicher OP-Bereich sowie Technik und Logistik untergebracht. Zusätzlich wurden Räume für den klinischen Arztdienst der Fuß- und Schulterchirurgie sowie der Wirbelsäulentherapie geschaffen.

Ein wichtiges Entwurfskriterium für den Neubau ist seine Transparenz. Er bietet bewusst den Patienten, Besuchern und Mitarbeitern eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Aus diesem Grund sind in dem neuen Gebäudeteil ebenfalls zusätzliche Komfort-Einbettzimmer in der 4. und 5. Ebene für die Patienten entstanden.

Bei all den Planungen und Zahlen war den Verantwortlichen auch der Faktor „Menschlichkeit“ sehr wichtig:

"Architektur, Management und Technik können nur den äußeren Rahmen für eine Atmosphäre bilden, in der Genesung und Linderung erst möglich sind und die durch den Einsatz und die menschliche Zuwendung von Ärzten und Pflegekräften sowie aller anderen Krankenhausmitarbeiter geschaffen wird.", so Edmund Bayer, Vorstandsvorsitzender der Dr.-Fritz-Erler-Stiftung.

Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme betrugen nahezu 74 Millionen Euro, davon werden vom Freistaat Bayern annähernd 65 Millionen Euro gefördert. Der Kostenanteil, der von der Erler-Klinik selbst getragen werden muss, beträgt ca. 9 Millionen Euro.


Kliniken Dr. Erler gGmbH Nürnberg, den 14.09.2009

 

Nach oben