Besucherfreundliche Intensivstation an den Kliniken Dr. Erler

Intensivstation der Kliniken Dr. Erler gGmbH erhält Zertifikat der Stiftung Pflege e. V. als besucherfreundliche Intensivstation

Der Aufenthalt in einem Krankenhaus und vor allem auf einer Intensivstation ist für viele Patienten mit großer Unsicherheit und vielen Ängsten verbunden. Schwere Krankheitsverläufe stellen eine existentielle Krise mit hohen emotionalen und psychischen Belastungen dar. Nicht nur den Patienten selbst stellt diese Situation vor eine große Herausforderung, sondern auch die Angehörigen und Freunde müssen lernen, diesen Umstand zu bewältigen.

Früher war es nicht selbstverständlich, Patienten auf einer Intensivstation zu besuchen und es gab oft einschränkende Regeln. Diese sollten die Intimsphäre der Patienten schützen und dem Pflegepersonal ein ungestörtes Arbeiten mit schwerkranken Patienten ermöglichen. Jedoch spielt der Angehörige als vertraute Person für den Intensivpatienten eine besondere Rolle und trägt durch Besuche, Berührungen, Anteilnahme, teilhaben lassen am Alltag und auch durch ganz praktische Hilfen wesentlich zur Genesung des Patienten bei. Er leistet emotionalen Beistand und gibt dem Patienten das wichtige Gefühl, dass sich eine nahestehende Person um ihn kümmert. Auch Krisen und Komplikationen lassen sich leichter überstehen, wenn Familie und Freunde in das therapeutische Team mit einbezogen werden.


„Viele Menschen empfinden angesichts der vielen Technik auf der Intensivstation zunächst mehr Unbehagen als ein Gefühl der Sicherheit. Der persönliche Kontakt zwischen Ärzten, Pflegekräften, dem Patienten und seinen Angehörigen ist uns daher ein wichtiges Anliegen“, sagt Regina Lenssen, Leitung der Intensivstation an den Kliniken Dr. Erler.

„Wir möchten unseren Patienten zu jeder Zeit ermöglichen, ihre Angehörigen und Freunde zu sehen und haben uns deshalb zur Zertifizierung als besucherfreundliche Intensivstation entschieden, sagt Markus Stark. Dass auf Intensivstationen Angehörige jederzeit und rund um die Uhr willkommen sind, ist eine Grundvoraussetzung dafür, den Angehörigen als Teil des therapeutischen Konzepts und Genesungsprozesses für den Intensivpatienten zu integrieren. Diese Voraussetzung haben wir geschaffen und setzen mit dem Erhalt des Zertifikats „Angehörige jederzeit willkommen“ der Stiftung Pflege e.V. pflegewissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis um und unterstützen gleichzeitig das Engagement der Stiftung für mehr Menschlichkeit in Medizin und Pflege.

 

Zahlen, Daten, Fakten


Auf der Intensivstation werden Patienten aus allen Fachabteilungen nach inten-sivüberwachungspflichtigen Operationen betreut. Zudem wir eine Akuthilfe bei Komplikationen und lebensbedrohlichen Notfällen gewährleistet.

Die Intensivstation der Kliniken Dr. Erler verfügt über vier Zweibett- und zwei Einbettzimmer mit insgesamt vier Beatmungsplätzen und Funktionsräumen. Mo-dernste Medizintechnik erlaubt das schnelle und frühzeitige Erkennen sowie die Therapie akut gefährdender Situationen.

Alleine im Jahr 2013 behandelte das Erler-Klinik Fachpersonal insgesamt rund 10.000 stationäre und 40.000 ambulante Patienten.

Mit den Kliniken für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Handchirurgie, Plastisch-Rekonstruktive und Mikrochirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Wirbelsäu-lentherapie, sowie der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin bieten wir den Patienten eine optimale Versorgung in unserem Haus an.

 

 

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