Beteiligung am Endoprothesenregister

 

Die Kliniken Dr. Erler beteiligen sich seit November 2012 als erstes Krankenhaus im Großraum Nürnberg am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD). 

Der Geschäftsführer der Kliniken Dr. Erler, Herr Markus Stark, hat dazu bereits im September 2012 einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. 

Das Endoprothesenregister erhebt Daten zu künstlichen Hüft- und Kniegelenken mit dem Ziel, zukünftig die Zahl von späteren Wechseloperationen zu senken. „Mit unserer Teilnahme am EPRD zeigen wir, dass Patienten mit Hüft- und Knieerkrankungen bei uns gut aufgehoben sind. Wir wollen die eigenen guten Behandlungsergebnisse weiterhin sichern und setzen uns auch dafür ein, die hohe Qualität in der Endoprothetik öffentlich zu dokumentieren“, sagte der Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Priv.-Doz. Dr. Jens Anders.
Das EPRD erhebt und analysiert bundesweit Daten zur Haltbarkeit (Standzeit) von künstlichen Hüft- und Kniegelenken. Ziel ist es, langfristig die Qualität der Produkte und Behandlungsverfahren zu beurteilen und damit das Ergebnis der medizinischen Behandlung zu sichern. Die Teilnahme der Patienten ist freiwillig. Der Datenschutz ist im gesamten Prozess gewährleistet.


Mit der Teilnahme am EPRD verpflichten sich die Kliniken Dr. Erler, beim Einbau von künstlichen Hüft- und Kniegelenken Daten zur Operation sowie zum Implantat zu erfassen. Im Sinne einer verbesserten Patientensicherheit ist es dadurch künftig möglich, Produkt- oder operationstechnisch bedingte Ursachen für eine auffällig kurze oder lange Haltbarkeit von Endoprothesen deutschlandweit leichter als bisher zu ermitteln. Sollten Rückrufaktionen notwendig sein, würden die davon betroffenen Patienten leichter ermittelt und benachrichtigt werden. Damit können Ärzte in den EPRD-Kliniken ihre Patienten umfassender beraten und die beste Versorgungsstrategie auswählen. 

Bereits seit 1996 verfügen die Kliniken Dr. Erler als Fachkrankenhaus für Chirurgie und Orthopädie über ein eigenes Prothesenregister, dass durch den Leitenden Arzt des Schwerpunktes Hüfterkrankungen, Herrn Dr. Ambrosius Müller, aufgebaut wurde. „Die Teilnahme am EPRD ist eine konsequente Weiterentwicklung unserer eigenen Datensammlung. Wir sind stolz darauf, dass wir uns als Klinik dieser Herausforderung stellen und diesem modernen Netzwerk zur Qualitätssicherung in der Endoprothetik angehören.“ sagte der Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Priv.-Doz. Dr. Jens Anders.

Das EPRD geht auf eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) zurück. Weitere Projektpartner sind der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der AOK-Bundesverband, der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und das BQS-Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS- Institut). 

 

Zahlen, Daten, Fakten

Die Kliniken Dr. Erler sind ein nach modernen medizinischen Aspekten erweitertes und saniertes Fachkrankenhaus mit den Kliniken für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulentherapie, den Abteilungen für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Handchirurgie, Plastisch-Rekonstruktive und Mikrochirurgie. Zusätzlich sind alle erforderlichen Funktionsbereiche wie, Radiologie, Zentrallabor und Physiotherapie vorhanden.

Jährlich werden in der Notfallambulanz der Erler-Klinik ca. 21.000 Patienten medizinisch erstversorgt. Insgesamt unterziehen sich pro Jahr ca. 9.700 Patienten einer stationären Behandlung in der Erler-Klinik, davon über 2500 in der Klinik für Orthopädie mit ihren endoprothetischen Schwerpunkten.

 

Nürnberg, 30.11.2012

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