Richtfest "Reha am Kontumazgarten" am 27.04.2012

„Medizin der kurzen Wege - Dem Ziel Akut-Versorgung und Reha aus einer Hand ein Stückchen näher“

Die Kliniken Dr. Erler feiern am Freitag, den 27.04.2012 Richtfest für das neu errichtete Rehagebäude Reha am Kontumazgarten“.

Nürnberg: Knapp anderthalb Jahre nach Abbruch des alten Gebäudes krönt jetzt ein Richtkranz den Rohbau des neuen Rehazentrums am Kontumazgarten. Am Freitag, den 27.04.2012 feiern die Kliniken Dr. Erler das Richtfest für den Neubau am Kontumazgarten. Bereits am 19.04.2012 konnte die Verbindungsbrücke zwischen dem Akuthaus und dem Rehagebäude installiert werden, so dass hier auch die optische Verbindung zwischen beiden Gebäuden sichtbar wird. 

Diese Brücke, die sich jetzt über die Straße spannt, ist ein besonders herausragendes Bauwerk: Lichte Spannweite ca. 22 m, Breite 3,50 m, Höhe ca. 4,50 m, Durchfahrtshöhe unter der Brücke ca. 6,50 m.

Mit dem neuen Rehazentrum am Kontumazgarten im Herzen der Altstadt wird die medizinische Versorgungsqualität der Metropolregion Nürnberg erheblich verbessert.

Ein solches Projekt zur Verbindung von Akutmedizin und Rehamedizin an einem einzigen Standort ist bisher in Nürnberg einmalig. Rehabilitation nach dem Einsatz eines künstlichen Hüft-, Knie- oder Schultergelenks sowie anderen größeren Operationen am Haltungs- und Bewegungsapparat ist bislang stets mit einem Orts- und eventuellen Arztwechsel verbunden. Hinzu kommen erneute Untersuchungen und viele Formalitäten am Standort der Reha-Klinik, zumeist weiter entfernt von dem Krankenhaus, in dem operiert wurde.
Vor allem für ältere Patienten bedeutet das vielfach eine enorme zusätzliche Belastung. Damit ist dann nach Inbe-triebnahme Anfang 2013 Schluss. 

Mit einer Grundstücksfläche von ca. 2500 qm und einer Bruttogeschossfläche von rund 8700 qm wächst am Kontumazgarten, genau gegenüber den Kliniken Dr. Erler, ein viergeschossiges Gebäude, welches beachtlichen Zahlen aufweisen kann. 

Bei Öffnung des Rehazentrums stehen den Patienten 90 Einzelzimmer, eine Vielzahl von hochwertig ausgestatteten Behandlungs- und Funktionsräumen, verschiedene Aufent-haltsmöglichkeiten, sowie ein großer Speisesaal zur Verfü-gung.

Zur Errichtung des Rohbaus wurden ca. 5800 Kubikmeter Beton und rund 760 Tonnen Betonstahl verbaut. Die Kosten für das Rehagebäude einschließlich der Inneneinrichtung, belaufen sich auf ca. 22 Mio. Euro, welche die gemeinnützigen Kliniken Dr. Erler als alleiniger Bauherr selbst tragen. Alle Aufträge, die bis jetzt erteilt wurden, konnten zu ca. 85 % der Gesamtinvestition an Firmen aus dem Großraum Nürnberg bzw. der angrenzenden Bezirke der Oberpfalz und Oberfranken vergeben werden.

Aus Sicht der Patienten und der Kostenträger ist das „der richtige Schritt in die Zukunft“, ist Dr. Martin Karl, Chefarzt des neuen Rehazentrums, überzeugt. „Optimierung der Patientenpfade mit einem sektorenübergreifenden Behandlungskonzept ohne Unterbrechung, das ist unser Anliegen“, so der Mediziner.

„Mit dem Richtfest am 27.04.2012 kommen wir unserem Ziel wieder ein Stückchen näher, den Patienten die „Behandlung aus einem Guss“ anzubieten, dies war von Anfang an unsere Vision“, so Markus Stark, Geschäftsführer der Kliniken Dr. Erler, der der Inbetriebnahme des Rehazentrums im Frühjahr 2013 voller Vorfreude entgegen sieht. „Medizin der kurzen Wege ist für uns nicht nur ein Schlagwort, sondern durch die Kombination von Akutstationärer Versorgung und Rehamedizin am gleichen Standort, wird dies Wirklichkeit“, stellt Markus Stark fest.

Zahlen, Daten, Fakten

Die Kliniken Dr. Erler sind ein nach modernen medizinischen Aspekten erweitertes und saniertes Fachkrankenhaus mit den Kliniken für Allgemein - und Viszeralchirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulentherapie, den Abteilungen für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Handchirurgie, Plastisch-Rekonstruktive und Mikrochirurgie sowie einer Belegabteilung für Orthopädie. Zusätzlich sind alle erforderlichen Funktionsbereiche wie Internistische Diagnostik, Radiologie, Zentrallabor und Physiotherapie vorhanden.
Jährlich werden in der Notfallambulanz der Erler-Klinik ca. 21.000 Patienten medizinisch erstversorgt. Insgesamt unterziehen sich pro Jahr ca. 9.500 Patienten einer stationären Behandlung in der Erler-Klinik.


 Nürnberg, den 24.04.2012

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