Erler-Klinik garantiert Transparenz und Qualität

Die Kliniken Dr. Erler meisterten als bisher einziges Krankenhaus in Nürnberg die anspruchsvolle zweite Re-Zertifizierung für das Qualitätssiegel der Gesellschaft "Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen". Die offizielle Zertifikatsübergabe erfolgte Ende Dezember 2011.

Große Freude bei den Verantwortlichen und Mitarbeitern der Erler-Klinik in Nürnberg. Als erstes und bisher einziges Krankenhaus in Nürnberg bestand die Klinik die anspruchsvolle zweite Re-Zertifizierung im Qualitätsmanagement und darf für drei weitere Jahre bis November 2014 das Siegel der Gesellschaft „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ (KTQ) führen. Dies ist das Ergebnis einer viertägigen Begutachtung, die Ende Oktober 2011 in der Erler-Klinik stattfand und deren Ergebnis jetzt öffentlich bekannt gegeben wurde.
Von der Vorbereitung eines stationären Aufenthaltes bis zur Entlassung: Die KTQ-Zertifizierung bewertet die Qualität der gesamten Leistung eines Krankenhauses und legt dabei besonderes Augenmerk auf patientenfreundliche,  Sicherheit gewährleistende und gleichzeitig effektive Abläufe.

Neben der Patientenorientierung und dem Qualitätsmanagement wurden im Zertifizierungsverfahren zudem die Themen Mitarbeiterorientierung, Sicherheit im Krankenhaus, Informationswesen und Krankenhausführung geprüft.

Ein Fragenkatalog mit über 100 Seiten aus diesen Themenbereichen musste im Vorfeld beantwortet werden, bevor Ende Oktober 2011 drei externe Prüfer die Angaben der Klinik vor Ort bewertet haben. Das Prüferteam setzte sich aus einem ökonomischen, einem pflegerischen und einem ärztlichen Visitor zusammen. In Gesprächsrunden mit rund 90 Mitarbeitern sowie 15 Begehungen verschiedener Abteilungen und Stationen wurden die Anforderungen der KTQ-Gesellschaft hinterfragt. 
Bei diesen Gesprächen und Begehungen prüfte die Zertifizierungsgesellschaft beispielsweise Fragen wie „Wie werden die Mitarbeiter fach-abteilungsübergreifend informiert?“,„Wie finden sich Patienten im Krankenhaus zurecht?“ oder „Wie wird mit Fehlern im Krankenhaus umgegangen?“. 

„Wir sind sehr erfreut, dass unsere Bemühungen für eine qualitätsori-entierte Behandlung durch das KTQ-Siegel zum dritten Mal bestätigt wurden“, erklärt Markus Stark, Geschäftsführer der Kliniken Dr. Erler gGmbH.

„Dieses Qualitätssiegel unterstreicht einmal mehr unseren Anspruch, dass die Gesundheit und das ganzheitliche Wohl des Patienten bei uns an erster Stelle stehen“.

Seinen Dank richtete Geschäftsführer Stark nach Abschluss der Visitation an die knapp 600 Mitarbeiter, von denen das Zertifizierungsverfahren viel Zeit und Engagement auch außerhalb der regulären Arbeitszeit gefordert hat. 
„Auf diese zweite Re-Zertifizierung sind wir besonders stolz, da das Verfahren im Laufe der Jahre immer anspruchsvoller geworden ist“, stellt Dr. Klaus-Dieter Haselhuhn, Ärztlicher Direktor der Kliniken Dr. Erler fest. „Die Bewertung einzelner Leistungen und Prozesse wird immer strenger. Waren früher beispielsweise nur Ideen für Verbesserungen gefragt, müssen heute Nachweise erbracht werden. Die Messlatte wird damit um einiges höher gelegt“

Das KTQ-Zertifizierungsverfahren wird seit 2001 zur Bewertung von Krankenhäusern eingesetzt (ähnlich bedeutend wie die DIN ISO 9000/1 für Industrie und Handwerk). An der Zertifizierungsgesellschaft sind alle großen Organisationen des Gesundheitswesens beteiligt – unter anderem die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der Hartmannbund, die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenversicherungen sowie der Deutsche Pflegerat.

Es wurde speziell von Praktikern aus dem Gesundheitswesen entwickelt. Bisher haben sich über 500 von insgesamt ca. 2.100 deutschen Krankenhäusern nach diesem System einer externen Überprüfung gestellt. Das KTQ-Gütesiegel wird für 3 Jahre vergeben.
Die Ergebnisse der Zertifizierung liefern gleichzeitig wieder Anhaltspunkte, um die Qualität kontinuierlich weiter zu verbessern und die KTQ-Rezertifizierung in 3 Jahren anzugehen.

„Obwohl das neue Prüfverfahren weitaus anspruchsvoller ist als die Vorgängerversionen, haben wir die zweite Re-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen“, betont Jürgen Grieß, Qualitätsmanagementbeauftragter der Erler-Klinik. Dies ist jedoch kein Grund sich auf dem Erfolg auszuruhen: „Es wird auch weiterhin unser erklärtes Ziel sein, die Gesundheit der Menschen und das Wohl unserer Patienten in den Mittelpunkt zu stellen. Hierzu tragen die hohe qualitative Versorgung, die sehr gute technische Ausstattung sowie das ausgesprochen hohe Engagement der Beschäftigten bei.


Zahlen, Daten, Fakten

Die Kliniken Dr. Erler sind ein nach modernen medizinischen Aspekten erweitertes und saniertes Fachkrankenhaus mit den Kliniken für Allge-mein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulentherapie, den Abteilungen für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Handchi-rurgie, Plastisch-Rekonstruktive und Mikrochirurgie sowie einer Belegabteilung für Orthopädie. Zusätzlich sind alle erforderlichen Funktionsberei-che wie Internistische Diagnostik, Radiologie, Zentrallabor und Physiotherapie vorhanden.
Jährlich werden in der Notfallambulanz der Erler-Klinik ca. 21.000 Patienten medizinisch erstversorgt. Insgesamt unterziehen sich pro Jahr ca. 9.500 Patienten einer stationären Behandlung in der Erler-Klinik.

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