Schützen Sie sich und das Gesundheitswesen in Bayern

Auch die Erler-Klinik beteiligt sich mit fast 200 weiteren Kliniken aus Bayern an dem Appell, der fünf wichtige Punkte an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger in Bayern richtet und auf die besonders bedrohliche Lage in den Kliniken aufmerksam macht.

 

 

Die Last der Pandemie darf nicht nur auf den Rücken von Kliniken und deren Beschäftigten getragen werden, die ab 18.04.2022 auch noch finanziell im Regen stehen sollen. Die Herausforderungen für die Klinik-Mitarbeitenden und für die Klinikleitungen zur logistischen und personellen Organisation nehmen immer weiter zu. Wenn außerhalb von Gesundheitseinrichtungen ab 03.04.2022 nahezu alle Schutzmaßnahmen enden, ist die Versorgung kranker Menschen gefährdet.

Bundes- und Landespolitik haben sich offenbar im Streit nur dazu entscheiden können, künftig kaum noch Schutzmaßnahmen vorzuschreiben. Daher möchte die BKG (Bayerische Krankenhausgesellschaft) einen breiten Aufruf mit den Krankenhäusern in Bayern an Vernunft und Gemeinsinn der Bürgerinnen und Bürger in Bayern richten, sich und andere Menschen jetzt eigenverantwortlich zu schützen:

  •  Bitte nehmen Sie die Pandemie jetzt nicht auf die leichte Schulter. Dafür ist es noch viel zu früh.
  •  Schützen Sie weiterhin sich und andere Menschen. Seien Sie bitte - auch ohne Gesetz – Vorbild bei den Hygieneregeln.
  •  Nutzen Sie bitte weiterhin Masken insbesondere in Innenräumen, die einen sehr wirksamen Schutz bieten.
  •  Ein vollumfänglicher Impfschutz verhindert schwere Krankheitsverläufe am besten und entlastet alle im Gesundheitswesen tätigen Menschen. Falls noch nicht erfolgt: Lassen Sie sich boostern.
  •  Unterstützen Sie die Kliniken, dass finanzielle Pandemiehilfen nicht wie vom Bundesgesundheits-minister angekündigt, am 18. April 2022 auslaufen. In den Kliniken gibt es längst noch keine Normalsituation.

Schreiben Sie gerne an Ihre örtlichen Bundestagsabgeordneten.

Wir alle streben ein normales Leben an, auch Beschäftigte im Gesundheitswesen und in den Kliniken. Dieses Ziel kann erreicht werden, wenn wir bei der Umsetzung der Maßnahmen zusammenhalten, bis die Infektionszahlen deutlich gesunken sind.

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