Qualitätsmanagement

Im Fokus steht der Patient

Die bestmögliche Patientenversorgung ist unser wichtigstes Ziel und steht demzufolge im Mittelpunkt unserer Leistungen. Tag für Tag setzen sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, um alle Patienten möglichst optimal zu versorgen.

Um dieses Ziel nachhaltig zu realisieren, haben wir die Grundsätze unseres Handelns im Leitbild der DR. ERLER KLINIKEN zusammengefasst.

Das Qualitäts- und Risikomanagement steht für strukturierte, sichere und zielorientierte Prozessabläufe sowie einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Es hat damit eine erhebliche Bedeutung für die Weiterentwicklung und die erfolgreiche Zukunft der Kliniken Dr. Erler gGmbH.

Grundlage hierfür ist unser nach den gesetzlichen Vorgaben aufgebautes und nach den Normen DIN EN ISO 9001 (Akuthaus) und Q+Reha (Reha-Zentrum) zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem. Darauf aufgebaut ist ein ganzheitliches Fehler- und Risikomanagement. Neben den übergeordneten Systemzertifizierungen sind weitere bereichsspezifische Zertifizierungsverfahren nach den Vorgaben der medizinischen Fachgesellschaften umgesetzt, beispielsweise das EndoCert-Verfahren der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), das FussCert-Verfahren der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk (D.A.F.) sowie das Trauma-Verfahren der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

Risikomanagement

Um die Patientensicherheit zu gewährleisten, wurde vor etwa 10 Jahren ein klinisches Risikomanagement eingerichtet und in den Folgejahren umgesetzt.

Aufgrund der zunehmend komplexeren Gefahren und Risiken für Krankenhäuser und der einhergehenden gesetzlichen Vorgaben wird das bestehende Risikomanagement derzeit zu einem ganzheitlichen Fehler- und Risikomanagementsystem ausgebaut. Kernelement ist es, das Fehler- und Risikopotenzial in allen Abteilungen und Bereichen systematisch zu identifizieren, zu analysieren, zu bewerten, zu bewältigen und zu überwachen, um mit geeigneten präventiven und korrektiven Maßnahmen eine umfassende Patienten-, Mitarbeiter- und Unternehmenssicherheit zu erzielen.

Alle wesentlichen Strukturen und Verantwortlichkeiten, der Risikomanagementprozess sowie das Berichtswesen sind Gegenstand des Risikomanagementhandbuchs. Ergänzend bestehen Verhaltenskodizes, Behandlungsstandards, Einarbeitungskonzepte und weitere betriebliche Anweisungen.

Zudem ist ein Critical Incident Reporting System (CIRS) – ein Meldewesen zur Erfassung und Bearbeitung von Beinahe-Fehlern und Fehlern – eingerichtet. Dieses System dient dazu, aus realen Ereignissen zu lernen und deren erneutes Eintreten zu vermeiden. Ein CIRS-Team, bestehend aus vier Mitarbeitern unterschiedlicher Abteilungen und Berufsgruppen, kümmert sich um die Dokumentation, Bearbeitung und Berichterstattung der eingehenden Meldungen.

 
  Risikomanagementprozess

 

Externe und interne Qualitätssicherung

Alle durch den Gesetzgeber zugelassenen Krankenhäuser sind zur externen Qualitätssicherung nach § 137 SGB V verpflichtet.

Gemäß dem Leistungsspektrum beteiligen sich die KLINIKEN DR. ERLER an den Qualitätssicherungsmaßnahmen für die Module

• Gynäkologische Operationen

• Hüftgelenknahe Oberschenkelfraktur

• Hüftgelenkersatz (einschließlich Prothesenwechsel)

• Kniegelenkersatz (einschließlich Prothesenwechsel)

• Mammachirurgie

• Dekubitusprophylaxe

• Wundinfektionen

• Gallenblasenentfernung

sowie am „Modul Anästhesie“, einem weiterführenden freiwilligen Baustein.

Hierfür ist – zusätzlich zur patientenbezogenen Krankenhausdokumentation – der gesamte Behandlungsverlauf eines Patienten, beginnend mit der Aufnahme / Diagnosestellung über die operative Behandlung bis hin zur Entlassung und nachstationären Weiterbehandlung, mittels spezieller Erfassungsbögen aufzuzeichnen. In regelmäßigen Abständen werden die Datensätze anonymisiert an die Bayerische Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der stationären Versorgung (BAQ) übermittelt. Dort werden die Datensätze ausgewertet und in einen krankenhausübergreifenden Vergleich einbezogen. Qualitätsmaßstab sind die Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften. Schließlich erhält jedes teilnehmende Krankenhaus Ergebnisberichte, um das eigene Qualitätsniveau einordnen und entsprechend weiterentwickeln zu können.

Zur internen Qualitätssicherung führen wir regelmäßig interne Audits in verschiedenen Bereichen und Abteilungen sowie Befragungen der Patienten, Mitarbeiter und Geschäftspartner durch. Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Arbeits- und Prozessabläufe sowie der abteilungs- und einrichtungsübergreifenden Zusammenarbeit.

Qualität in Zahlen: Sicherheit nach innen und außen

Unter „Organisation“ erfahren Sie mehr über die Strukturen der DR. ERLER KLINIKEN.


Hier finden Sie den aktuellen Qualitätsbericht nach § 136b SGB V:

 

Gut zu wissen:

Die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung sind in den Qualitätsberichten nach § 136b SGB V unserer Klinik dargestellt.

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